Google geht gegen Mitarbeiter-Bewertungen vor
Google nimmt sich Fake-Bewertungen vor
Google hat seine Bewertungsrichtlinien aktualisiert, um es Menschen zu verbieten, negative Bewertungen ihrer ehemaligen Arbeitgeber auf seinem Geschäftstool, Google My Business, zu posten. Der Schritt zielt darauf ab, Bewertungen genauer und ehrlicher zu machen, so das Unternehmen. Diese Änderung kommt, während Google versucht, herunterzufahren, wer Bewertungen posten kann. Das Unternehmen betrachtet das Posten von negativen Inhalten über eine aktuelle oder ehemalige Arbeitserfahrung als “Interessenkonflikt”. Benutzern ist es auch verboten, ihre eigenen Unternehmen zu bewerten und negative Inhalte über einen Konkurrenten zu posten, um Bewertungen zu manipulieren.
Eine Geschichte von Bewertungsmanipulation
Dies ist nicht das erste Mal, dass Unternehmen versucht haben, das Bewertungssystem zu manipulieren. Anfang dieses Monats haben Schüler in Europa Google Classroom mit Ein-Sterne-Bewertungen überflutet, um es offline zu zwingen. Die Taktik wurde zuerst von Schülern in China verwendet, die die Alibaba-eigene App DingTalk mit schlechten Bewertungen gespamt haben. Dieser Vorfall unterstreicht die Herausforderungen, denen Unternehmen bei der Aufrechterhaltung der Integrität ihrer Bewertungssysteme gegenüberstehen. In einem anderen Fall haben Schüler unter Coronavirus-Quarantäne in China die gleiche Taktik verwendet, um Google Classroom offline zu zwingen.
Die Auswirkungen auf Unternehmen
Die Änderung wird es Unternehmen leichter machen, Google dazu zu bringen, Bewertungen zu entfernen, die sie als unfair betrachten. Dies sollte dazu führen, dass Bewertungen für normale Menschen nützlicher werden. Einige Unternehmen könnten jedoch Schwierigkeiten haben, sich an die neue Richtlinie anzupassen. Zum Beispiel könnten Unternehmen mit einer Geschichte von negativen Bewertungen ihre Strategien für die Kommunikation mit Kunden und die Behandlung von Bedenken anpassen müssen. Laut Google zielt die neue Richtlinie darauf ab, zu verhindern, dass Unternehmen ihre Bewertungen durch das Posten von Fake-Bewertungen manipulieren.
Technische Mechanismen
Googles Algorithmus verwendet ein komplexes System, um die Genauigkeit von Bewertungen zu bestimmen. Das Unternehmen verwendet maschinelles Lernen, um Muster in Bewertungen zu identifizieren und verdächtige Aktivitäten zu kennzeichnen. Während die genauen Mechanismen des Algorithmus nicht öffentlich bekannt sind, ist klar, dass Google sich für die Verbesserung der Zuverlässigkeit seines Bewertungssystems einsetzt. Das Unternehmen hat seit mehreren Jahren daran gearbeitet, seine Bewertungsrichtlinien zu verbessern, und 2018 ein neues System zur Identifizierung und Kennzeichnung von verdächtigen Bewertungen eingeführt.
Branchenkontext
Der Schritt ist Teil eines größeren Trends von Unternehmen, die versuchen, Online-Bewertungen zu regulieren. Andere Unternehmen, wie Yelp, haben auch Richtlinien umgesetzt, um Fake-Bewertungen zu verhindern. Da Online-Bewertungen für Unternehmen immer wichtiger werden, ist es wahrscheinlich, dass wir sehen werden, dass mehr Unternehmen versuchen, das System zu manipulieren. Laut einer kürzlich durchgeführten Studie haben Online-Bewertungen einen erheblichen Einfluss auf Kaufentscheidungen von Verbrauchern, wobei 85% der Verbraucher Online-Bewertungen genauso vertrauen wie persönlichen Empfehlungen.
Auswirkungen
Die Auswirkungen von Googles neuer Richtlinie sind weitreichend. Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie proaktiver in der Kommunikation mit Kunden und der Behandlung von Bedenken sein müssen. Für Verbraucher bedeutet dies, dass sie mehr Vertrauen in die Genauigkeit von Online-Bewertungen haben werden. Es gibt jedoch auch potenzielle Nachteile für die Richtlinie. Einige Kritiker argumentieren, dass sie verwendet werden könnte, um legitime Kritik an Unternehmen zum Schweigen zu bringen.
Was als nächstes kommt
Googles Vorgehen gegen Fake-Bewertungen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist jedoch unklar, wie effektiv die neue Richtlinie sein wird. Was zu beobachten ist, ist, wie Google die Richtlinie durchsetzt und ob es in der Lage sein wird, zu verhindern, dass Unternehmen Wege finden, das System zu manipulieren. Eins ist jedoch sicher: Der Kampf gegen Fake-Bewertungen ist noch lange nicht vorbei.
Geschichte von Googles Bewertungsrichtlinien
Google hat seit mehreren Jahren daran gearbeitet, seine Bewertungsrichtlinien zu verbessern. 2018 führte das Unternehmen ein neues System zur Identifizierung und Kennzeichnung von verdächtigen Bewertungen ein. Seitdem hat Google seine Richtlinien und Algorithmen weiter verfeinert, um Fake-Bewertungen besser zu erkennen und zu verhindern. Das Unternehmen hat auch transparent gemacht, dass es sich für die Bekämpfung von Fake-Bewertungen einsetzt und Unternehmen Anleitungen gegeben hat, wie sie ihre Bewertungsnoten verbessern können.
Breitere Branchenauswirkungen
Die Bedeutung von Online-Bewertungen kann nicht überbetont werden. Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass Online-Bewertungen einen erheblichen Einfluss auf Kaufentscheidungen von Verbrauchern haben. Infolgedessen suchen Unternehmen zunehmend nach Wegen, ihre Bewertungsnoten zu verbessern. Dies hat jedoch auch zu einem Anstieg von Fake-Bewertungen geführt, die schwerwiegende Konsequenzen für Unternehmen haben können. Googles neue Richtlinie ist ein Schritt in Richtung der Lösung dieses Problems, aber es ist wahrscheinlich, dass wir sehen werden, dass mehr Unternehmen versuchen, das System zu manipulieren.
Fazit
Insgesamt ist Googles neue Richtlinie ein Schritt in Richtung der Verbesserung von Online-Bewertungen. Es ist jedoch unklar, wie effektiv die Richtlinie sein wird, um zu verhindern, dass Unternehmen das System manipulieren. Da die Bedeutung von Online-Bewertungen weiter wächst, ist es wahrscheinlich, dass wir sehen werden, dass mehr Unternehmen versuchen, das System zu manipulieren. Letztendlich wird der Erfolg von Googles Richtlinie davon abhängen, ob es in der Lage ist, die Bedürfnisse von Unternehmen und Verbrauchern in Einklang zu bringen.