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DOJ löscht Veröffentlichungen von Angeklagten vom 6. Januar

Justice Department

Das Justizministerium hat drei hochkarätige Schritte unternommen, die eine aggressivere, digital fokussierte Durchsetzungshaltung signalisieren. Eine Website-Löschung von Veröffentlichungen von Angeklagten vom 6. Januar, eine Umstufung von Cannabis zu Schedule III und eine Klage gegen den Marktplatz von eBay demonstrieren diesen neuen Ansatz.

DOJ löscht Veröffentlichungen von Angeklagten vom 6. Januar

Die Associated Press berichtete, dass das DOJ Nachrichtenveröffentlichungen, in denen Personen genannt wurden, die wegen des Angriffs auf das Kapitol am 6. Januar angeklagt wurden, von seiner öffentlichen Website entfernte. Die Löschungen werfen Fragen über digitale Erhaltungsstandards innerhalb von Bundesbehörden auf und ob ähnliche Bereinigungen auch andere politisch sensible Themen betreffen könnten. Kritiker argumentieren, dass der Schritt die Transparenz untergräbt und die Forschung über die eigenen Anklagen der Regierung behindert.

Cannabis steigt zu Schedule III auf

Der amtierende Attorney General Todd Blanche gab bekannt, dass Produkte, die Marihuana enthalten, von Schedule I zu Schedule III aufsteigen, sie also auf eine Stufe mit codein-kombiniertem Tylenol stellen. Die Neuklassifizierung gilt für Produkte, die von der FDA abgedeckt sind oder eine staatliche medizinische Marihuana-Lizenz besitzen. Blanche rief auch zu einer Anhörung im Juni auf, um zu prüfen, ob alle Marihuanaproducte in eine niedrigere Schedule eingestuft werden sollen.

eBay steht vor DOJ-Klage wegen EPA-Verstößen

Das DOJ reichte eine Beschwerde ein, in der eBay beschuldigt wird, den Verkauf von Produkten zu erleichtern, die gegen EPA-Regelungen verstoßen. eBay antwortete mit einer Stellungnahme, in der es seine Bemühungen hervorhob, mehr als 99,9% der anstößigen Listings zu blockieren und zu entfernen.

Weitere branchenweite Auswirkungen

Die jüngsten Schritte des DOJ sind Teil eines größeren Trends einer verstärkten Durchsetzung und Regulierung digitaler Plattformen. Die Konzentration der Regierung auf Online-Marktplätze und digitale Erhaltungsstandards spiegelt eine wachsende Besorgnis über die Rolle der Technologie bei der Ermöglichung von illegalen Aktivitäten und die Notwendigkeit größerer Rechenschaftspflicht wider.

Geschichte regulatorischer Maßnahmen

Die Maßnahmen des DOJ sind nicht isoliert, sondern Teil eines größeren Musters regulatorischer Maßnahmen, die die Regierung in den letzten Jahren ergriffen hat. Der Ansatz der Regierung gegenüber Cannabis hat sich beispielsweise in den letzten zehn Jahren erheblich weiterentwickelt, und viele Staaten haben die Pflanze für medizinische oder Freizeitnutzung legalisiert.

Zukünftige Entwicklungen

Beobachten Sie die Anhörung im Juni über die Einstufung von Cannabis, die in einer vollständigen Neuklassifizierung von Marihuana gipfeln könnte. Behalten Sie die Reaktion des DOJ auf etwaige FOIA-Anfragen bezüglich der Löschung des Archivs vom 6. Januar im Auge; ein gerichtlicher Beschluss könnte die Behörde dazu zwingen, die entfernten Inhalte wiederherzustellen oder freizugeben.