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NY Times verklagt OpenAI und Microsoft wegen AI-Inhaltsdiebstahls

a newspaper with a computer screen in the background

Die New York Times geht gegen OpenAI und Microsoft vor

Die New York Times hat eine Klage gegen OpenAI und Microsoft eingereicht, in der sie behauptet, dass die beiden Unternehmen ihre KI-Modelle durch Kopie und Nutzung von Millionen von Artikeln der Zeitung ohne Erlaubnis aufgebaut haben. Die Klage behauptet, dass OpenAIs ChatGPT und Microsofts Copilot Ausgaben erzeugen können, die Times-Inhalte wörtlich wiedergeben, eng zusammenfassen und ihren expressiven Stil nachahmen.

Die Times behauptet, dass diese Nutzung ihrer Inhalte ihre Beziehung zu Lesern untergräbt und schädigt, während sie auch von Abonnement-, Lizenz-, Werbe- und Affiliate-Einnahmen abschreckt. Die Klage argumentiert, dass diese KI-Modelle den hochwertigen Journalismus bedrohen, indem sie die Fähigkeit von Nachrichtenorganisationen beeinträchtigen, Inhalte zu schützen und zu monetisieren.

Eine Geschichte von Spannungen zwischen Nachrichtenorganisationen und KI-Unternehmen

Die New York Times ist eine von vielen Nachrichtenorganisationen, die in den letzten Monaten OpenAIs Web-Crawler blockiert haben, um zu verhindern, dass das KI-Unternehmen weiterhin Inhalte von seiner Website scannt und zur Schulung von KI-Modellen verwendet. Die BBC, CNN und Reuters haben sich ebenfalls dazu entschieden, OpenAIs Web-Crawler zu blockieren. Andere Publikationen hingegen umarmen KI – oder zumindest die Zahlungen, die damit einhergehen.

Axel Springer, der Politico und Business Insider besitzt, hat Anfang dieses Monats einen Deal mit OpenAI abgeschlossen, der es ChatGPT ermöglicht, Informationen direkt von beiden Quellen zu ziehen, während die Associated Press OpenAI erlaubt, seine Nachrichtenstories für die nächsten zwei Jahre zur Schulung seiner Modelle zu verwenden.

Die Bedeutung für die Zukunft des Journalismus

Die von der New York Times eingereichte Klage ist von Bedeutung, da sie das Geschäftsmodell von KI-Unternehmen wie OpenAI und Microsoft direkt herausfordert. Die Times fordert Milliarden von Dollar an gesetzlichen und tatsächlichen Schäden sowie eine Anordnung, die OpenAI und Microsoft davon abhält, ihre KI-Modelle mit Hilfe von Times-Inhalten zu trainieren.

Der Fall wirft auch wichtige Fragen über die Rolle von KI im Journalismus und die Notwendigkeit auf, dass Verleger für ihre Arbeit entschädigt werden. Da die Verwendung von KI-Modellen immer weiter verbreitet wird, sind Nachrichtenorganisationen zunehmend besorgt über die möglichen Auswirkungen auf ihr Geschäft.

Was als nächstes passiert

Die Klage wird von der Tech-Industrie und den Medien genau verfolgt werden. OpenAI und Microsoft haben bisher in der Lage sein, Inhalte von Nachrichtenorganisationen zur Schulung ihrer KI-Modelle zu verwenden, ohne auf nennenswerten Widerstand zu stoßen. Aber die New York Times ist eine bedeutende Publikation mit einem starken Ruf für ihren Journalismus.

Der Fall könnte einen Präzedenzfall für die Nutzung von Inhalten von Verlegern durch KI-Unternehmen in Zukunft schaffen. Er könnte auch zu Änderungen in der Art und Weise führen, wie KI-Modelle trainiert werden und wie Verleger für ihre Arbeit entschädigt werden.

Branchenkontext

Der Streit zwischen der New York Times und OpenAI und Microsoft ist Teil einer größeren Debatte über die Rolle von KI in den Medien. Da KI-Modelle immer weiter verbreitet werden, sind sie zunehmend in der Lage, Inhalte zu erzeugen, die denen von Menschen geschriebenen Inhalten ähnlich sind.

Dies hat unter Verlegern Bedenken hinsichtlich der möglichen Auswirkungen auf ihr Geschäft hervorgerufen. Wenn KI-Modelle Inhalte erzeugen können, die denen von Menschen geschriebenen Inhalten ähnlich sind, warum müssen Verleger dann in menschliche Journalisten investieren?

Die von der New York Times eingereichte Klage ist ein bedeutender Schritt in dieser Debatte. Sie unterstreicht die Notwendigkeit, dass Verleger für ihre Arbeit entschädigt werden und dass KI-Unternehmen transparent machen, wie sie Inhalte von Verlegern verwenden.

Technische Mechanismen

Die KI-Modelle, die in der Klage eine Rolle spielen, sind große Sprachmodelle (LLMs), die auf riesigen Mengen von Textdaten trainiert werden. Diese Modelle sind in der Lage, menschenähnlichen Text zu erzeugen, indem sie das nächste Wort in einer Textsequenz vorhersagen.

Die LLMs von OpenAI und Microsoft werden auf einem riesigen Datensatz von Texten trainiert, der Millionen von Artikeln der New York Times enthält. Die Times behauptet, dass diese Verwendung ihrer Inhalte ohne Erlaubnis eine Urheberrechtsverletzung darstellt.

Der Fall wirft wichtige Fragen über die Schnittstelle zwischen Urheberrecht und KI-Technologie auf. Er könnte zu Änderungen in der Art und Weise führen, wie KI-Modelle trainiert werden und wie Verleger für ihre Arbeit entschädigt werden.

Schlussfolgerung

Die von der New York Times gegen OpenAI und Microsoft eingereichte Klage ist ein bedeutender Schritt in der Debatte über die Rolle von KI in den Medien. Sie unterstreicht die Notwendigkeit, dass Verleger für ihre Arbeit entschädigt werden und dass KI-Unternehmen transparent machen, wie sie Inhalte von Verlegern verwenden.

Der Fall könnte einen Präzedenzfall für die Nutzung von Inhalten von Verlegern durch KI-Unternehmen in Zukunft schaffen. Er könnte auch zu Änderungen in der Art und Weise führen, wie KI-Modelle trainiert werden und wie Verleger für ihre Arbeit entschädigt werden.

Was zu beobachten ist

Der nächste Schritt in der Klage wird sein, dass OpenAI und Microsoft auf die von der New York Times erhobenen Vorwürfe reagieren. Der Fall wird von der Tech-Industrie und den Medien genau verfolgt werden.

Das Ergebnis des Falls könnte bedeutende Auswirkungen auf die Zukunft des Journalismus und die Verwendung von KI in den Medien haben. Er könnte zu Änderungen in der Art und Weise führen, wie KI-Modelle trainiert werden und wie Verleger für ihre Arbeit entschädigt werden.

Der Leser sollte die Entscheidung in diesem Fall sowie mögliche Berufungen verfolgen. Der Fall könnte einen Präzedenzfall für die Nutzung von Inhalten von Verlegern durch KI-Unternehmen in Zukunft schaffen.